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12.08.2004

Sozialrathaus betreut 1300 HartzIV-Fälle

Nordweststadt. Sozialen Problemfällen bietet das Sozialrathaus Nordweststadt mit seinen 75 Beschäftigten ortsnahe Aufklärung und Hilfe an.

Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich über die Stadtbezirke Niederursel, Heddernheim, Praunheim und Hausen mit insgesamt ungefähr 53 000 Bürgern. Diese Informationen erhielten Mitglieder des Ortsbeirates 8 bei einem Rundgang durchs Sozialrathaus.

Dieses kümmert sich unter anderem um die finanzielle Unterstützung von sozial schwachen Eltern, darunter auch allein Erziehenden, und die Hilfe für Senioren, beispielsweise bei der Suche nach einem Heimplatz.

Hierbei steht das Sozialrathaus zunächst beratend zur Seite und leitet im gegebenen Fall die Formalitäten ein. «Diese Aufgaben teilen sich hierbei drei Stadtteilteams und ein Team für besondere Dienste bei Alten und Behinderten untereinander auf», sagt die Leiterin Waltraud Greef. Weiterhin ist im Sozialrathaus noch ein Amtsvormund tätig, der Elternrechte wahrnimmt, die per Gerichtsbeschluss oder durch Gesetz dem Jugendamt übertragen wurden.

Gerade bei der geplanten Umstellung auf das Arbeitslosengeld II sei das Sozialrathaus für die Bürger ein wichtiger Ansprechpartner. Knapp 1300 Fälle würden auf das neue Gesetz umgestellt, wobei der überwiegende Teil der Fälle, arbeitsfähig und somit direkt betroffen sei.

Das Sozialrathaus lädt die Betroffenen ein, um die Formulare gemeinsam durchzugehen und auszufüllen, teilte Frau Greef mit. «Auf diese Weise kann den Bürgern zumindest teilweise die Angst vor der Umstellung genommen werden», erläuterte die Leiterin. (fnk)

FNP/12.08.04




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