26.01.2018
Polizei eröffnet zweitgrößtes Revier
Von einem „Freudentag“ sprach Polizeipräsident...
mehr
24.01.2018
Die Netzwerkerin der Nordweststadt
Quartiersmanagerin Janina Korb bleibt im...
mehr
17.01.2018
Sportlern vergeht die Lust am Schwimmen in der Titus-Therme
Die TG Römerstadt hat ihre Kooperation mit...
mehr
02.01.2018
Körperverletzung, Bedrohung mit Schusswaffe
Am Sonntag, den 31. Dezember 2017, gegen...
mehr
11.12.2017
Einbrecher entwenden Schmuck aus Juweliergeschäft - Zeugen gesucht!
In der Nacht am 08.12.2017 kam es im Nordwestzentrum...
mehr
07.12.2017
Brand am Nordwestzentrum
Am Nordwestzentrum ist am Mittwochabend...
mehr
30.11.2017
Bunte Pakete schmücken Baum auf dem Kreisel
Das Schmücken des Weihnachtsbaums auf...
mehr
23.11.2017
Morgens stricken, abends servieren
Helga Vogel (78) engagiert sich das ganze...
mehr
08.11.2017
Entscheidung über neuen Stadtteil verschoben
Das Frankfurter Stadtparlament wird frühestens...
mehr
07.11.2017
Schwerer Unfall zwischen Fußgängerin und Radfahrer - Zeugen gesucht!
Am späten Montagnachmittag, gegen 17.40...
mehr
05.11.2017
Heißes Öl auf dem Herd führt zu Küchenbrand
Eine vierköpfige Familie aus der Straße...
mehr
Tipps und Infos zur Freizeitgestaltung in und um Heddernheim.
mehr Infos


Gedichte und Geschichten von Heddernheimer Bürgern. z.B.
Ohne Worte!

mehr

Wussten Sie eigentlich?

mehr

Die Motzbox ist der Heddernheimer Kummerkasten für Beschwerden usw. der Heddernheimer Bürger z.B.

Endlich! Wurde auch Zeit!

mehr

 









10.09.2008

In kleinen Schritten zur Fusion

Als einen «historischen Akt» bezeichnete Wolf Gunter Brügmann vom Kirchenvorstand das gemeinsame Straßenfest der Wichern- mit der Auferstehungsgemeinde vor der eigenen Kirche. Das Fest, das auch der Siedlerverein mitgestaltete, stand ganz im Zeichen der Fusion der beiden evangelischen Gemeinden. Die unausweichlich, aber erst einmal verschoben ist.

Im gemeinsamen Gottesdienst unter verregnetem Himmel formulierten Edith Wolf im Namen der Wichern- und Elke Eisbrich im Namen der Auferstehungsgemeinde die Bedenken der jeweiligen Mitglieder. Bei Wichern habe man Angst, von der größeren Gemeinde geschluckt zu werden und dann als reuige abtrünnige Tochter verspottet zu werden, so Wolf.

Ein ältere Besucher wusste das im Hintergrund zu erläutern: 1962 war die Wicherngemeinde «im westlichen Ausland», in der neuen Siedlung an der Ludwig-Landmann-Straße, gegründet worden. Die Trennung von der Auferstehungsgemeinde war «nicht ganz harmonisch» verlaufen. Die eher konservativen, alteingesessenen Praunheimer waren froh, «die Roten» los zu sein, , die «roten Siedlungsprotestanten» weinten «den Schwarzen» keine Träne nach. Alte Geschichten, die nachwirken. Edith Wolf schlug deshalb vor, einen gemeinsamen Gemeindebrief aufzulegen, «damit man sich besser kennen und verstehen lernt».

«Seit ich aus Berlin nach Frankfurt kam, wohne ich auf der Grenze zwischen den beiden Gemeinden», sprach Elke Eisbrich für die andere Seite. «Ich hatte keine Schwierigkeiten». Dass die Auferstehungsgemeinde Wichern «schluckt», davon wollte sie nichts wissen. Die Zahlen sprächen eine eindeutige Sprache. «Wir sind zur Zusammenarbeit gezwungen.»

Auch die beiden Pfarrer Andrea Knoche (Wichern) und Volker Hofmann (Auferstehung) diskutierten mit den Gläubigen die anstehende Veränderung. Sie ließen sie Nachteile und Vorteile eines Zusammenschlusses aufschreiben. «Gemeinsam können wir mehr erreichen.» «Die Alten scheuen den weiten Weg, aber die Kirche ist gefüllter.» «Vielleicht kriegt die Bläserey neue Mitglieder.» Es gibt also doch positive Aspekte.

«Grundsätzlich stimmen beide Kirchenvorstände der Fusion zu», so Brügmann. Die Entscheidung aber sollten die neuen Vorstände treffen, die im November 2009 ihre Arbeit aufnehmen. Der ursprüngliche Fusions-Termin, der 1. Januar 2009, wird nicht gehalten. Zu viele Fragen sind noch offen. Allen voran die nach den Immobilien. Derzeit wird geprüft, ob auf dem Gelände der Auferstehungskirche im Ortskern an der Graebestraße ein neues Gemeindezentrum gebaut werden kann. Dieses könnte den Gemeindesaal von Auferstehung und das Zentrum der Wicherngemeinde in der Pützerstraße ersetzen. Doch natürlich hängt jeder an seinem vertrauten Kirchturm.

Dennoch wird die Zusammenarbeit enger. Das Straßenfest war dafür ein erstes Zeichen – das gut gelungen ist. Man traf sich an der Kuchentheke, am Bratwurststand, beim Bier vom Fass, französischen Weinen oder zur Musik im Gemeindesaal. Und den Kleinen war beim Wackelpuddingtanz, auf der Rollenrutsche und bei der Suche nach Raupe Meggi die Gemeindezugehörigkeit ohnehin egal. (ralf)




zurück








Unsere Werbepartner:
Pietät Schüler

Frankfurter Sparkasse

FES

 





 

© 2004 by Medien- & Stadtteilbüro| Impressum