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22.09.2008

In der Lübke-Siedlung feiern die Nachbarn wieder

Es ließ sich gut feiern am Samstag auf der Wiese hinter der Ebelfeldschule. Der Stadtteilarbeitskreis hatte eine große Gartenwirtschaft aufgebaut und für die Kinder verschiedene Spiele vorbereitet. Die Festkasse hatte zuvor die ABG-Holding gut gefüllt.

Im Stadtteilarbeitskreis arbeiten die Wicherngemeinde, die Kita 16, die Ebelfeldschule und der AWO-Teenie-Treff mit Sozialarbeitern zusammen – mit einem Ziel: Eine freundliche und angenehme Nachbarschaft in der Heinrich-Lübke-Siedlung zu schaffen.

Beim nunmehr dritten Siedlungfest wirkte es zumindest so, als kämen die Bewohner gern aufeinander zu. Die Kinder erlebten einen richtig aufregenden Tag. So errichteten sie aus zusammengerollten Zeitungen den Ebelfeldturm, der dem Pariser Eiffelturm ähnelte. Lustig war der Känguru-Boxkampf, bei dem die Kinder sich in ihren unförmigen Kostümen kaum bewegen konnten. An den langen Tischen beim Bier, Ebbelwei und Gegrilltem kamen derweil die Erwachsenen ins Gespräch. Oder ins Schunkeln zur Musik, gespielt von der «Senior Seven Swing Band» und den «Desperados».

Ein Gemeinschaftsgefühl, das vor einigen Jahren nicht vorstellbar gewesen war. Noch zur Zeit des ersten Festes drohte die 1977 gebaute Siedlung mit ihren 600 Wohnungen in großen Wohnblocks zum so genannten sozialen Brennpunkt abzurutschen. Unter den 2000 Bewohnern gab es jede Menge Nachbarschaftsstreit, allen voran gab es immer wieder Ärger wegen rücksichtsloser Jugendlicher. Die Situation habe sich wieder normalisiert, berichtete nun eine Bewohnerin. Einige ihrer älteren Nachbarn widersprachen. Abends gingen sie lieber nicht mehr aus ihren Wohnungen. «Früher war’s schöner und gemütlicher», sagte ein älterer Herr, der seinen Namen nicht für die Zeitung nennen wollte. Gespannt hörte Jan K den Gesprächen der Nachbarn zu. Er kennt die alten Zeiten nicht, ist erst vor Kurzem in die Siedlung gezogen – und fühlt sich wohl. Das Umfeld sei ruhig, die U-Bahn vor der Tür und das Nordwestzentrum in der Nähe.

Anderen ist das schon wieder zu weit weg. Sie bemängelten, dass vor der eigenen Haustür so gut wie keine Infrastruktur mehr geblieben ist. Keine Läden, keine Post, keine Bank. Das kleine Zentrum an der Ludwig-Landmann-Straße, das als Anlaufpunkt für beide die Lübke-Siedlung und Westhausen geplant war, sei doch «so gut wie tot».

Da konnte ABG-Geschäftsführer Frank Junker auf «Licht am Ende des Tunnels» deuten. Die ABG als Eigentümerin der Siedlungshäuser sei dabei, das Zentrum aufzuwerten. Ein neues Konzept werde erarbeitet und mit Interessenten bereits verhandelt. Auch für die leer stehende Kneipe «Zum Fresskorb» finde sich vielleicht wieder ein Wirt. (ralf)




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