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19.12.2008

Die Sonne der Bürger geht ans Netz

Die neue Solaranlage auf dem Dach der Europäischen Schule entstand in Rekordzeit. Vor drei Wochen warb der Marburger Verein Sonneninitiative für sein neuestes «Bürgersonnenkraftwerk» und suchte Käufer, die einzelne Teilflächen als Geldanlage nutzen wollten (wir berichteten).

«Nach zwei Wochen war alles verkauft», freut sich der zweite Vereinsvorsitzende, Martin Quast. Inzwischen ist die Anlage zu 80 Prozent fertiggestellt. Montag geht sie ans Netz.

Die 150 Module der 240 Quadratmeter großen Anlage erzeugen 30 Kilowatt Strom pro Jahr. Laut Sonneninitiative genug für zehn Haushalte. Gekauft haben die einzeln angebotenen Module sechzehn verschiedene Bürger und Familien. Für den Praunheimer Herbert Striebel ist die Photovoltaikanlage eine praktische Investition. «Ich wollte auf meinem eigenen Haus eine Solaranlage abbauen. Doch die Energieberater meinten, das sei nicht rentabel.» Denn das halbe Dach liegt im Schatten. Im Internet stieß er auf das «Bürgersonnenkraftwerk» und kaufte drei Module der insgesamt 140 000 teuren Anlage. «Eine sichere Investition, da der Abnahmepreis für den Strom für 20 Jahre vom Staat garantiert wird.» Das Geld habe er sowie schon gespart, für die Anlage auf dem eigenen Dach. «Ich hatte mich schon für die erste Anlage des Vereins in Seckbach beworben. Dort kam ich aber nicht zum Zuge.»

Das Ehepaar Heike und Walter Stübner aus Neu-Anspach (Taunus) hat seine Söhne Lucas (9) und Robin (8) mitgebracht, um ihnen die Anlage zu zeigen. «Unser eigenes Hausdach ist für eine Photovoltaik-Anlage nicht geeignet. So tun wir trotzdem was für die Ökologie», sagt Stübner. Außerdem sei die angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise eine «optimale Geldanlage».

Nach zehn bis zwölf Jahren, so Sonneninitiative, ist das angelegt Geld durch die Stromverkäufe wieder reingeholt. Von da an fließt das Geld aus der Stromerzeugung in die ganz in die Taschen der Eigentümer. Denn die Anlage ist fast Wartungsfrei und hält laut Sonneninitiative 30 bis 40 Jahre lang.

«Die Stadt spart mit dieser Anlage fast 30 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ein», freut sich Michael Damia, Referent von Schuldezernentin Jutta Ebling (Grüne). Die Stadt hat das Dach der Schule für das Kraftwerk kostenlos zur Verfügung gestellt. «Die Schule kann außerdem zeigen, dass all das, was sie an Umweltschutzthemen unterrichtet, auch umsetzbar ist.» Die Stadt wolle «viel mehr solche Projekte ins Leben rufen. Immerhin haben wir mehr als 700 Gebäude.» Die nun fertig gestellten 240 Quadratmeter Kollektorfläche seien erst der erste Bauabschnitt, betont Quast. Das ganze Schuldach will er nach und nach in ein Kraftwerk verwandeln, je nach Nachfrage.

Wer selbst eine Idee für ein Bürgersonnenkraftwerk hat oder sich informieren möchte, findet den Verein im Internet unter http://www.sonneninitiative.de hau




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