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24.08.2010

Wo das Feiern am schönsten ist

Praunheim und Eschersheim waren am Wochenende Partymeilen. Bei heißen Temperaturen zieht es die Menschen nach draußen. Da kommen die Feste der einzelnen Stadtteile gerade recht – zum Beispiel am Wochenende in Praunheim und in Eschersheim. FNP-Mitarbeiterin Denise Klug hat den ultimativen Stadtteilfest-Test gemacht – und einen eindeutigen Sieger ausgemacht.

ERSTER EINDRUCK: Die Anmutung des Zehntscheunenfests ist unvergleichlich: Romantisch gelegen, in schönstem Ambiente mit Zehntscheune, Kirche, Pfarrhaus und Altarm. Das Eschersheimer Wochenende auf dem Hof der fried-Lübbecke-Schule wirkt deutlich nüchterner, außerdem werden die Besucher ein wenig von Werbung erschlagen. Gleich zu Beginn gibt es einen Luftballon von der CDU in die Hand.

PREISE: Beim Zehntscheunenfest funktioniert alles nach einem Bonsystem. An der Kasse ist ein Bon für 50 Cent erhältlich. Eine Bratwurst gibt es für fünf Bons, also umgerechnet 2,50 Euro. Es fällt positiv auf, dass es zum gleichen Preis auch Wildschwein- und Lammbratwurst gibt. Ein Bier kostet ebenfalls 2,50 Euro. Beim Eschersheimer Wochenende gibt es an vielen Ständen Bratwürste, sie kosten drei Euro und sind somit etwas teurer. Pils und Export kosten überall 2,50 Euro.

AUSWAHL: In Praunheim gibt es eine Menge zu essen. Das Angebot reicht von süßen Speisen wie Crêpes, Eis, Zuckerwatte und Popcorn zu Deftigem wie Bratwurst und Co. An Jürgen Gerhofers Stand gibt es eine Theke mit Mettbrötchen und Handkäs mit Musik. Außerdem ist ein China-Imbiss zu finden. In der Scheune warten Kaffee und Kuchen. Der darf natürlich auch beim Eschersheimer Wochenende nicht fehlen. Dort gibt es zudem Pizzen, Schwenksteaks, Händkäs‘ und Waffeln. Geheimtipp ist eindeutig der Salatteller «Vital», der beim Stand des Jugendchors erhältlich ist. Praunheims Angebot ist für die Größe des Festes genau richtig. Das in Eschersheim ist ebenfalls verhältnismäßig reichhaltig, allerdings nicht so abwechslungsreich. Die Bratwurststände überwiegen, dafür ist die Auswahl der alkoholischen Getränke umso größer – zum Beispiel bei der Feuerwehr und der TSG. .

HITZESCHUTZ: In Sachen Hitzeschutz haben die Praunheimer eindeutig die besseren Karten. Ein riesiger Baum erstreckt seine schattenspendenden Äste über die Festbänke vor der Zehntscheune selbst ist es angenehm kühl. Damit auch an den Stehtischen niemand ins Schwitzen gerät, haben der Bürgerverein Schirme aufgestellt. Die gibt es auch in Eschersheim, wo der Arbeitskreis Eschersheimer Vereine federführend war. Allerdings steht dort überall in großen Buchstaben der Name einer Biermarke darauf.

EINTRITT: Beim Zehntscheunenfest muss für die großen Bands am Abend bezahlt werden. Roy Hammer und die Pralinées gab es für 15 Euro an der Abendkasse zu sehen, Fullstop für sechs. Dank der großen Sponsorenzahl ist beim Eschersheimer Wochenende fast alles kostenlos. Für die Schilling-Live-Showband, die Cappuccinos und Kristina Bach gibt es für 29 Euro VIP-Plätze – Sektempfang und alle Getränke des Abends inklusive.

KINDERANGEBOT: In Praunheim können die Kinder auf Ponys reiten, sich beim Fußball-Turnier austoben oder an der Kinder-Olympiade teilnehmen. In Eschersheim können die Kleinen kostenlos mit entsprechender Sicherung auf Bäume klettern, außerdem gibts‘s Kinderschminken und der Nachwuchs kann sich ein Krönchen basteln – um sich später selbst als Lindenkönigin zu bewerben (siehe Text unten).

MUSIK: In Praunheim ist wirklich für jeden etwas dabei. Vom Jazzfrühstück, über Franzl mit Akkordeon bis zu Roy Hammer. An alle Altersklassen ist gedacht. In Eschersheim gibt es Schlager- und Oktoberfeststimmung, zum Beispiel mit der Münchener Zwietracht.

BESUCHERZAHL: Beide Feste sind besucht, laut Angaben der Veranstalter kamen insgesamt 15 000 Menschen an den drei Tagen.

FAMILIENKOMPABILITÄT: In Praunheim sind sie alle da: Familien, Senioren, junge Menschen. Das Angebot richtet sich schließlich auch an alle. Wohingegen in Eschersheim Familien und die ältere Generation überwiegen. Jugendliche sind kaum zu finden.

SAUBERKEIT: Was die Sauberkeit angeht, gibt es in Praunheim keinen Grund zur Beanstandung. Überall stehen Mülleimer. Es gibt einen Toilettenwagen, WCs in der Zehntscheune und eine Reihe Dixiklos. In Eschersheim gehen zusätzlich Kinder mit Eimern durch die Reihen und sammeln Müll von den Tischenden. Toilettenfrau Danuta Ciling, freundlich und hoch motiviert, kontrolliert unentwegt die WCs.

FLIRTFAKTOR: Beim Flirtfaktor geht das Zehntscheunenfest eindeutig als Sieger hervor. Da für jeden etwas im Angebot ist, ist auch in dieser Beziehung für jeden etwas dabei. Es gibt viele junge Frauen und Männer, aber auch ältere. Die Stimmung ist locker und entspannt. In Eschersheim überwiegen Familien und Rentner. Die meisten sind als Paare erscheinen, darum gibt es auch nur wenig zum Flirten.

EINGEMEINDUNG: Beide Stadtteile wurden vor 100 Jahren nach Frankfurt eingemeindet: In Praunheim war das kein Thema, in Eschersheim gibt es dafür eine Ausstellung mit alten Bildern Eschersheims, die von Stadtteilhistoriker Oskar Zindel zusammengestellt wurde.

FAZIT: Das Praunheimer Fest ist abwechslungsreicher und bietet für jeden etwas. Das Ambiente ist hervorragend, die Atmosphäre familiär. In Eschersheim ist vieles kostenfrei, dafür müssen die Besucher auch eine Menge Werbung in Kauf nehmen. Für Jugendliche und junge Erwachsene scheint es eher ungeeignet zu sein.




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