22.04.2018
Hochzeitlicher Autokorso mit Polizeieinsatz
Ein Autokorso anlässlich einer Hochzeit...
mehr
18.04.2018
Eine grüne Oase – mit auffällig viel Müll
Einst war die Nordweststadt als Trabantenstadt...
mehr
12.04.2018
Neuanfang mit Tradition
Der Jugendclub Praunheim wird 40 Jahre alt....
mehr
06.03.2018
Gespräche mit warmen essen im Obdachlosen Café
Vor ca. 35 Jahren eröffnete das Obdachlosen...
mehr
21.02.2018
Baumfällarbeiten in der Nordweststadt
In der Grünverbindung zwischen der Bernadottestraße...
mehr
18.02.2018
Künstler laden zum Mitmachen ein
In den ehemaligen Praunheimer Werkstätten...
mehr
26.01.2018
Nordwestzentrum soll Begegnungsort für Senioren werden
Das Nordwestzentrum ist bereits heute ein...
mehr
26.01.2018
Polizei eröffnet zweitgrößtes Revier
Von einem „Freudentag“ sprach Polizeipräsident...
mehr
24.01.2018
Die Netzwerkerin der Nordweststadt
Quartiersmanagerin Janina Korb bleibt im...
mehr
17.01.2018
Sportlern vergeht die Lust am Schwimmen in der Titus-Therme
Die TG Römerstadt hat ihre Kooperation mit...
mehr
Tipps und Infos zur Freizeitgestaltung in und um Heddernheim.
mehr Infos


Gedichte und Geschichten von Heddernheimer Bürgern. z.B.
Ohne Worte!

mehr

Wussten Sie eigentlich?

mehr

Die Motzbox ist der Heddernheimer Kummerkasten für Beschwerden usw. der Heddernheimer Bürger z.B.

Endlich! Wurde auch Zeit!

mehr

 









11.10.2010

Den Fischen eine Brücke bauen

Die Wehre in der Nidda sollen verschwinden oder so umgebaut werden, dass die Fische wieder flussaufwärts schwimmen können. Auch in Hausen soll etwas geschehen.

Damit die Fische die Nidda wieder rauf- und runterschwimmen können, sollen die Wehre in Frankfurt verschwinden. Dort, wo das nicht möglich ist, werden Umwege den Fischen die Rückkehr zum Laichort ermöglichen. Eine Vorgabe der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Auch das Hausener Wehr ist von dieser Maßnahme betroffen. «Wir werden es voraussichtlich ersetzen», sagt Werner Kristeller, der technische Leiter der Stadtentwässerung. Die grundlegende Planung hierfür sei zwar beendet, ein konkreter Entwurf liege jedoch noch nicht vor. «Wir überlegen, die Altarme miteinzubeziehen.» Diese sind auf die Begradigung des Flusses in den 20er und 60er Jahren zurückzuführen. Sie würden untereinander und mit der Nidda verbunden werden, so dass die Fische einen Umweg schwimmen könnten.

Eine ähnliche Idee hat die Stadtentwässerung auch in Rödelheim verwirklicht: Dort ist seit diesem Frühjahr der alte Mühlkanal die Umleitungsstrecke. «Die Bebauung rund um das Wehr in Rödelheim ist sehr dicht, deshalb konnte es nicht einfach entfernt werden», sagt Werner Kristeller.

Hochwasserschutz bleibt

Denn bei dem Projekt, das den Fluss wieder an die naturnahe Gestaltung annähern soll, seien zwei wichtige Dinge zu beachten: «Erstens muss der Hochwasserschutz, den die Nidda gewährleistet, erhalten bleiben», erläutert der Ingenieur, «und zweitens muss der Wasserstand weitgehend auf dem gleichen Niveau bleiben, da der Grundwasserspiegel von ihm abhängt.» Bei einer Entfernung des Wehrs müsse darum das Gewässer ausgeweitet werden. Und das geht natürlich nur, wenn es genügend Platz gibt. «So wie in Nied, dort sind ringsherum Grünflächen und landwirtschaftliches Gebiet.» Eine raue Rampe, also eine Steinschüttung, die sich auf über 100 Meter erstreckt, ersetzt dort das Wehr. «Der Höhenunterschied bleibt erhalten, und die Fische können darüber springen.» Die Arbeiten sollen bis 2012 beendet werden.

In Sossenheim ist die Planung noch in vollem Gange, in Praunheim sollen die Altarme genutzt werden. «In Eschersheim wird das obere Wehr erhalten, da dort auf der einen Seite das Schwimmbad, auf der anderen ein Campingplatz ist.» Dort soll der Urselbach mit der Nidda verbunden werden, damit die Fische über ihn in den Fluss zurückkommen können. Nur auf die Finanzierung muss das Amt noch warten.

Finanzierung unklar

«Wir versuchen alles über Ausgleichsmaßnahmen zu regeln», sagt Werner Kristeller. Denn Baumaßnahmen, die einen erheblichen Einschnitt in die Natur darstellen, können durch die Finanzierung des Projekts ausgeglichen werden. Die Maßnahmen in Sossenheim werden durch den Bau des Riederwaldtunnels ermöglicht, die Arbeiten an den Wehren in Praunheim und Eschersheim durch die Deutsche Bahn. Das Unternehmen gleicht damit die Neubaustrecke nach Bad Vilbel aus. «Wodurch allerdings die Finanzierung in Hausen gewährleistet werden soll, steht noch nicht fest», sagt der technische Leiter der Stadtentwässerung. «Hier sind bisher nur die Vorüberlegungen, was die technischen Möglichkeiten angeht, abgeschlossen.»

Einen festen Zeitplan, in dem die Arbeiten an der Nidda beendet sein müssen, gibt es nicht. «Das ist abhängig vom Planungsfortschritt und der Finanzierung.» nis




zurück








Unsere Werbepartner:
Pietät Schüler

Frankfurter Sparkasse

FES

 





 

© 2004 by Medien- & Stadtteilbüro| Impressum