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16.12.2010

Liebäugeln mit Doppeltunnel

Während CDU unter die Erde will, haben Grüne einen Alternativplan für die Regionaltangente West. Doch der Ortsbeirat 8 hat – bei Veto der Grünen – ohnehin beantragt, für die Umfahrung einen Tunnel zu bauen.

Seit fast 40 Jahren“ sei die Ortsumfahrung Praunheim geplant und Fortschritte nicht zu sehen. Das bemängelte eine Bürgerin während des Stadtteilrundgangs der CDU am Montag beim Halt an der Europäischen Schule am Praunheimer Weg. Die steht da, wo die Ortsumfahrung und die Trasse der Regionaltangente West (RTW) verlaufen sollten, um eine Anbindung ans Nordwestzentrum zu schaffen.

„Der Bau der Schule war ein Fehler“, räumte Helmut Heuser, Fraktionsvorsitzende der Römer-CDU, ein. Dem unter den Anwohnern heiß diskutierten Abriss zieht er die Untertunnelung der Schule vor. Das sei zwar teuer, aber „wir müssen uns das leisten“.

Die Grünen im Nordwesten haben eine alternative Streckenführung erarbeitet und wollen einen Antrag im Ortsbeirat 8 stellen. Der Entwurf soll geprüft, die Idee zu den Planern gebracht werden, erklärt Grünen-Vertreter Björn Bäuchle. Nach seinem Willen soll die Bahn auf der bisher geplanten Trasse nur bis zum Gewerbegebiet Praunheim fahren und dann nach Norden abbiegen. Nördlich von Niederursel könnte sie dann in die Gleise der VGF einfädeln und bis ins Nordwestzentrum fahren.

„Ungefähr“ seien diese Planungen, gibt Bäuchle an. Die Route westlich der Autobahn sei auf Grund der topographischen Verhältnisse vielleicht nicht realisierbar. Aber auch wenn die A5 unter- oder überquert werden müsse, sei das „sicher günstiger“ als die Untertunnelung der Schule. Zudem käme die Anbindung dreier bestehender Stationen „gratis dazu“.

Gerade da sieht Ortsbeiratsmitglied Joachim Rotberg von der CDU aber das Problem. Seine Fraktion befürworte eine „möglichst schnelle Verbindung“. Der Weg bei der alternativen Streckenführung ist länger, damit wachse auch die Fahrtzeit. Er glaubt nicht, dass eine Kosten-Nutzen-Abwägung zu einem positives Ergebnis käme.

Um eine genauere Prüfung durchführen zu können, müsste die RTW-Planungsgesellschaft ohnehin von den Gesellschaftern – Land, Stadt und umliegende Gemeinden – beauftragt werden. Geschäftsführer Rolf Valussi hat schon einen „ersten Blick“ auf die Alternative geworfen. „Theoretisch kann man da fahren.“ Der Korridor für die Trasse wäre breit genug und eine Führung über die Gleise der VGF technisch möglich. Dieser Korridor müsse aber „dreidimensional abgeklärt werden“.

Eine Stromleitung darf nur im rechten Winkel unterfahren werden, im Boden liegen Wasser- und Stromleitungen. Um Flora und Fauna zu schützen, bedürfe es einer umweltfachlichen Prüfung. Der Ankauf detaillierter Karten und das Erstellen von Gutachten koste Zeit und Geld. Valussi würde diese Arbeit auf sich nehmen, weil es eine „breite Willensbekundung“ für das Projekt gebe. Trotz aller Unwägbarkeiten ist er sicher, dass es die RTW geben wird.

Die Vorsitzende des Verkehrsausschusses der Stadtverordneten, Annette Rinn (FDP), hatte jedoch „noch keinen idealen Vorschlag auf dem Tisch“. Ihr Gremium könnte die erforderliche Planung anstoßen. Voraussetzung sei die „breite Akzeptanz“ in den Ortsbeiräten, sagt Rinn. Während Heuser und Rotberg mit der „Doppeltunnellösung“ unter der Schule liebäugeln, ist die Rinn „zu teuer“. Rotberg glaubt, die „Synergieeffekte“ bei parallelem Bau von Ortsumfahrung und RTW würden die Kosten aufwiegen. Der Ortsbeirat 8 hat – bei Veto der Grünen – ohnehin beantragt, für die Umfahrung einen Tunnel zu bauen.



Alina-Louise Kramer

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