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24.03.2011

Persönlichkeiten fürs Gewerbegebiet

Wahlkampf hin, Wahlkampf her: In einer außerordentlichen Sitzung hat der Ortsbeirat 7 (Hausen, Industriehof, Praunheim, Rödelheim, Westhausen) an einem Strang gezogen und das einzige Thema dieses Treffens einstimmig auf den Weg gebracht. Eine der neuen Straße im Baugebiet auf dem ehemaligen Hartmann-und-Braun-Gelände wurde in Karl-Klee-Weg benannt. Karl Klee war Betriebsrat bei Hartmann + Braun, SPD-Stadtverordneter und musste für seine Überzeugungen ins KZ Dachau.

Die Eile war geboten, weil die Häuser längst errichtet sind und die ersten Eigentümer einziehen – ohne Straßennamen aber weder einen Telefonanschluss noch Post oder sonst etwas beantragen können. Die Vorschlagsliste des Magistrats – lauter Straßennamen mit Vordertaunusbezug – hatte der Ortsbeirat in seiner Januar-Sitzung abgelehnt. «Aber dann bekam ich Anrufe von Leuten, die dort Eigentum gekauft haben – und damit wurde die Lage prekär», sagte Ortsvorsteher Christian Wernet (CDU). Zumindest diese Straße musste das Gremium deshalb benennen.

Die Benennungen für vier weitere Straßen in diesem Gebiet werden erst in der kommenden Wahlperiode erfolgen, darunter auch die lange geforderte Stichstraße für das Gewerbegebiet und den ersten Abschnitt der Ortsumfahrung Praunheim. «Die anstehenden Benennungen sind ein Zeichen dafür, dass die Stichstraße auch wirklich gebaut und bald fertig sein wird», sagte SPD-Fraktionschef Hans-Jürgen Sasse. Bereits jetzt geeinigt hat sich das Stadtteilparlament darauf, dass auch die anderen Straßen Namen von Persönlichkeiten tragen sollen. Im Gespräch waren Albert Mangelsdorff, Wilhelm Eugen Hartmann und Willi Brundert. sim




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